Zahlen auf den Tisch! Was steckt drin im Bambusgeschirr? - nuukk

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Zahlen auf den Tisch! Was steckt drin im Bambusgeschirr?

April 28, 2020

Zahlen auf den Tisch! Was steckt drin im Bambusgeschirr?

Vielleicht ist der ein oder andere von euch schon mal über Artikel gestoßen, in denen davor gewarnt wird, dass Bambusgeschirr Giftstoffe freisetzten kann. Natürlich wird man da erst einmal hellhörig. Wir im Übrigen auch. Der erste Artikel, den ich dazu gelesen hatte, hat uns zunächst nervös erneut nach den Testergebnissen unseres Geschirrs suchen und dann aufatmen lassen. Alles gut. Die EU hatte nicht über Nacht alle Grenzwerte neu festgelegt, es war eher so, dass  auch billig produzieres Geschirr getestet worden war und Grenzwertüberschreitungen festgestellt wurden. Unser Bambusgeschirr hatte die Grenzwerte von vornherein eingehalten. Es wurde in einem unabhängigen Labor getestet und entspricht allen Ansprüchen, die in der EU an Geschirr, das in Kontakt mit Lebensmittel kommt, gestellt werden.

Ihr könnt also ganz beruhigt sein. Als wir den Hersteller für unser Geschirr gesucht haben, hat uns das zwar auch schier an den Rande des Wahnsinns getrieben: Man lässt sich Samples zuschicken (zahlt dafür Geld), steckt diese in die Spülmaschine, um festzustellen, dass der Druck darauf nur fünf Waschgängen standhält, lässt sich erneut Samples von einem anderen Hersteller zuschicken (zahlt dafür natürlich wieder Geld), um dann festzustellen, dass wieder irgend etwas anderes nicht so ist, wie man sich das vorstellt. Der normale Wahnsinn, den man "Sourcing" nennt. Und dann findet man doch endlich einen Produzenten, mit dem man gerne zusammen arbeitet und der die erhoffte Qualität bietet.

Uns war vor allem der Bambusanteil wichtig. Oft lasen wir von Geschirr, das nur 40% Bambusanteil hatte. Unser Geschirr setzt sich wie folgt zusammen: 
49% Bambusfaser, 30% Maispulver, 5% Holzfaser, 15,5% lebensmittelechtes Melamin, 0,5% Polyamidharz.
D.h. 84% nachwachsende Rohstoffe.

Und wie sieht so ein Labortest aus? Nun, zunächst einmal findet er unter Bedingungen statt, die nicht den normalen Alltagssituationen entsprechen, aber da hat das Geschirr Pech - da muss es nun mal durch:
Es hat nämlich je 2 Stunden bei konstanten 70C in zwei unterschiedlichen Flüssigkeiten zu verweilen. Anschließend wird geprüft, was sich gelöst hat (die Migration). Bei unserem Geschirr heißt das (long story short), es wurde auf Herz und Nieren geprüft und nichts Aufregendes gefunden (z.B. Bisphenol A. Da steht dann im Laborbericht "n.d.", not detected). Die Migration von Melamin lag bei <0.1w/w (EU-Grenzwert: 0.5w/w), die Migration von Formaldehyd bei 0.2mg (EU-Grenzwert: 15mg). Und das, wie gesagt, bei 2 Stunden konstant 70C. Mit diesen Ergebnissen sind wir sehr, sehr zufrieden.

Das Geschirr ist für die Spülmaschine geeignet, nicht jedoch für die Mikrowelle (aber das wisst ihr ja sicher. Melamin-Geschirr darf ja auch nicht in die Mikrowelle). Zudem sollte man es nur für Essen und Getränke bis zu 70C verwenden, was ja kein Problem ist, da man Kindern kein kochend heißes Essen serviert. 

Wir persönlich mögen das Matte und die Haptik sehr gerne. Wir verwenden es für unsere Kinder, es ist ein netter Hingucker bei Kindergeburtstagen (und man hat nicht den ganzen Müll, den man mit den Papptellern verursacht). Zudem machen sich vor allem die Grid-Teller ganz hervorragend, um Käse und Oliven darauf anzurichten. Sie sind natürlich auch super als Campinggeschirr geeignet, da sie so wenig wiegen.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt uns gerne.